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Datenschutz im Internet: zu wenig Vertrauen


06.02.2014  |  Beratung, Verwaltung, Vergleich

Kaum ein Deutscher vertraut noch der Sicherheit seiner Onlinedaten. Laut einer aktuellen Umfrage sind die sozialen Netzwerke wie Facebook das Schlusslicht in Sachen Vertrauen. Banken hingegen schneiden wesentlich besser ab.
 
Für 96 Prozent aller Deutschen ist die Datensicherheit im Netz ein wichtiges Kriterium. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) glauben, dass zumindest ein Teil ihrer Daten auf den Servern nicht gut aufgehoben ist. Das zeigt eine von den Marktforschern von YouGov im Auftrag von Cortal Consors durchgeführte repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Personen.
 
Insbesondere Facebook, Google & Co. kommen dabei schlecht weg: Nur 2 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Daten innerhalb sozialer Netzwerke sicher sind. Ähnlich niedrig ist das Vertrauen in Suchmaschinen (8 Prozent) oder Telefonanbieter (14 Prozent). Dagegen halten immerhin 37 Prozent der Befragten ihre Daten bei Banken für verlässlich geschützt. Bei den 18-24-jährigen liegen die Banken mit 51 Prozent sogar deutlich vorne.
 
Insgesamt geht jedoch eine Mehrheit von 55 Prozent der Befragten davon aus, dass ihre Daten im Netz nicht sicher sind. Das hat Folgen. So geben 70 Prozent etwa bei der Teilnahme an Online-Gewinnspielen nur noch die nötigsten Daten von sich preis. Andererseits haben 26 Prozent ihr Surfverhalten nicht geändert. 41 Prozent verwenden nach wie vor keine aktuelle Sicherheitssoftware, weil sie sich damit entweder nicht auskennen (22 Prozent), oder weil sie der Überzeugung sind, dass solche Programme nichts bringen (19 Prozent).
 
Für sichere Daten zu bezahlen, wollen viele Verbraucher anscheinend nicht. Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) lehnt das grundsätzlich ab, 40 Prozent der Zahlungswilligen würden dafür höchstens 1,99 Euro monatlich zahlen – weitere 43 Prozent immerhin bis zu 4,99 Euro.

von OL Zurück zur Newsübersicht

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