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Fonds Finanz: „Ein Kundenzugang bei Versicherungssoftware ist wenig sinnvoll“


03.04.2014  |  Interviews,

Welche Anforderungen stellen Makler an eine moderne Beratungssoftware eines Pools? Sven Müller, Mitglied der Geschäftsleitung bei Fonds Finanz Maklerservice GmbH und Leiter des Bereichs Innovation und Technologie, über die IT-Lösungen und Perspektiven der Fonds Finanz.
 
VSP: Was bietet die IT- Plattform der Fonds Finanz Ihren Vertriebspartnern?
Sven Müller: Der größte Vorteil unserer integrierten IT-Plattform ist die Abbildung des ganzen Beratungskreislaufs von der Akquisition über das Angebot bis zur Bestandspflege. Dadurch werden viele Schnittstellen bedient, außerdem sind Prozesse mit Versicherern sehr gut und vor allem verschlankt dargestellt, was den Maklern die Arbeit vereinfacht. Die Tatsache, dass die Plattform kostenfrei ist, ist natürlich ein weiteres wichtiges Plus für unsere Vertriebspartner. Andernfalls würde so ein umfassendes System schnell mehrere Hundert Euro pro Monat kosten, die sich der Makler in der Zusammenarbeit mit uns spart.
 
VSP: Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal Ihres Software-Konzepts?
Müller: Als Stärke sehe ich, dass unser Angebot vollständig und hochmodern ist, was beispielsweise die erst kürzlich erfolgte Andockung der elektronischen Unterschrift an den Beratungskreislauf zeigt. Für uns stand schon immer das Ziel im Mittelpunkt, eine praxisnahe Plattform zu schaffen, auf der der Vermittler unsere Leistungen kennenlernen kann und die ihn in seiner Arbeit bestmöglich unterstützt. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sich jeder Interessent auch ohne Log-in dank unserer offenen Gestaltung einen Überblick verschaffen kann. Diese Aspekte waren und sind uns stets wichtiger, als zum Beispiel die schönste Imageseite zu haben oder mit beeindruckenden Versprechen zu werben. 
 
VSP: Die Breite des Marktes nutzt keine Analysetools, ist das bei Ihnen anders?
Müller: Mit CARA bieten wir unseren Partnern im Versicherungsbereich eine professionelle Finanzanalyse-Software an. Für Investmentfonds und Wertpapiere arbeiten wir gerade an einer komplett neuen Plattform. Wir möchten Beratungsprozesse für Investmentfonds simpel, modern und dabei trotzdem effizient in der Anwendung gestalten.
  
VSP: Gibt es einen speziellen Kundenzugang mit Zugriff auf die wichtigsten Daten des Kunden?
Müller: Nein, das bieten wir nicht an. Ein solcher Zugang macht aus meiner Sicht gerade beim Thema Versicherungen wenig Sinn, weil der Mehrwert für den Kunden sehr gering ist. Im Investmentbereich ist ein solcher Kundenzugang dagegen bereits in Planung. Hier gäbe es einige tolle Möglichkeiten, das Ganze mit signifikantem Mehrwert zu nutzen – zum Beispiel um Quartalsreporte abzurufen oder Risikokennzahlen zu überprüfen.
  
VSP: Kann eine strukturierte Vermittlerabrechnung für Vertriebe abgebildet und erstellt werden?
Müller: Ja, das ist grundsätzlich möglich. Im Kern unserer Strategie steht der Einzelmakler als Zielkunde. Selbstverständlich stellen wir aber auch strukturierte Vermittlerabrechnungen für Vertriebe und kleinere Organisationen bereit.
 
VSP: Kann ein Vermittler ohne Medienbruch von der Tarifierung bis zum Abschluss eines Versicherungsvertrages alle Schritte durchführen?
Müller: Definitiv. Ein Vermittler kann von der Tarifierung bis zum Abschluss eines Versicherungsvertrages anhand unseres detaillierten Beratungskreislaufs alle Schritte für alle wesentlichen Versicherungssparten durchführen.
 
VSP: Welche Bestandsauswertungen können vorgenommen werden? 
Müller: Alle, die innerhalb des VENTA-Systems unterstützt werden – beliebte und gern genutzte „Klassiker“ sind zum Beispiel die Auswertung nach Postleitzahlenbereichen oder das Abrufen von Geburtstagslisten. Zu den VENTA-Highlights gehört sicherlich die Möglichkeit, eine Kombination aus Vertragsart, Sparte und Status abfragen zu können oder aber auswerten zu lassen, ob dem Kunden beispielsweise noch eine Haftpflichtversicherung fehlt. Diese Informationen sind natürlich sehr wertvoll im Hinblick auf das Cross-Selling-Potenzial und verbessern darüber hinaus die bedarfsgerechte Beratung, weil der Makler sich optimal vorbereiten kann.
 
VSP: Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen im IT-Bereich?    
Müller: Immer mehr Prozesse verlagern sich in den IT-Bereich. Das bedeutet für uns eine Herausforderung im Hinblick auf das IT-Personal, das diesem „Ansturm“ gerecht werden muss und möchte. Dazu kommen gesetzliche branchenspezifische Regulierungen, auf die wir ebenfalls achten müssen und die nicht selten genauso zur Herausforderung werden.
 
VSP: Mit welchen Neuerungen dürfen Ihre Vertriebspartner zukünftig rechnen?
Müller: Eine erste Neuerung haben wir gerade erst mit unserer Baufinanzierungs-Plattform „Euro-pace 2“ umgesetzt, die seit kurzem auf unserer Website zur Verfügung steht. Unser zweites großes Projekt 2014 ist eine neue Investment-Plattform, an der wir aktuell mit Hochdruck arbeiten. Generell verbessern und aktualisieren wir unsere Systeme kontinuierlich, wir kümmern uns momentan zum Beispiel um Updates für die elektronische Unterschrift „inSign“ und das Kundenverwaltungs- und CRM-System VENTAKVM.
 
Mehr Informationen und zur Plattform der Fonds Finanz finden Sie hier.

von Oliver Lepold Zurück zur Newsübersicht

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