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IT-Consulting bei Finanzdienstleistern: Externes Know-how ist unverzichtbar


12.02.2014  |  Beratung, Verwaltung, Vergleich


Der Software-Anbieter iS2 hat bei 121 Unternehmen nachgefragt, in welchen Fällen und auf welche Weise Finanzdienstleister sich um IT-Consulting bemühen. Der größte Bedarf besteht demnach bei Vertriebsanwendungen. Was erwarten die Unternehmen von den IT-Experten? 
 
Laut der Umfrage setzt lediglich jedes achte befragte Unternehmen (12 Prozent) keine externen IT-Dienstleister ein, weil sie diese für zu teuer halten oder annehmen, dass Externe ihr Unternehmen zu wenig kennen.
 
Knapp 90 Prozent der Teilnehmer dagegen greifen bereits auf externes Know-how zurück und wollen dies auch weiterhin tun (79 Prozent). Die Kooperation ist von großer Treue geprägt und läuft oft über Jahre hinweg. Die jeweilige Einsatzdauer beträgt mehrere Monate bis zu zwei Jahre. Bevorzugt werden Teamplayer: Consultants arbeiten größtenteils in gemischten Teams.
 
An erster Stelle stehen Entwicklungen für den Vertrieb im Vordergrund gefolgt von Verwaltungs- und Bestandsführungslösungen. IT-Unterstützung ist insbesondere bei der Entwicklung und Pflege von Software sowie der Technikkonzeption und Beratung gefragt.
 
90 Prozent der Befragten setzen externe Experten bei Frontoffice-Systemen wie Beratungs- oder TAA-Lösungen ein, weitere 70 Prozent auch für Backoffice-Anwendungen wie Verwaltungs- und Bestandsführungssysteme. Fachkonzeption, Design-Anwendungen sowie Qualitätsmanagement und Test spielen mit jeweils rund 50 Prozent eine eher durchschnittliche Rolle. Am Ende der Bedarfsliste finden sich Projekt- und Anforderungsmanagement.
 
Versicherer halten den Einsatz externer Dienstleister insbesondere bei der Integration von Individual- und Standardsoftware sowie bei der Entwicklung von Individualsoftware für sinnvoll. Dabei ist die Expertise mit Individualsoftware unverzichtbar und Branchenkenntnisse sind ein unbedingtes Muss. Umfrageteilnehmer, die auf Branchenerfahrung setzen, erwarten vor allem Produktkenntnisse, dicht gefolgt von technischer Expertise.
 
Vertiefte Spezialkenntnisse halten immerhin noch knapp 90 Prozent für wichtig. Was dagegen kaum zählt, ist der (gefühlte) Bekanntheitsgrad: Für knapp 80 Prozent ist er von untergeordneter Bedeutung.
 
Laut der Umfrage werden die IT-Experten überwiegend über Empfehlungen gefunden, zum Beispiel durch Kollegen, Kooperationspartner oder Unternehmensberater. Dabei ist der Mehrzahl der Befragten nicht wichtig, aus welcher Region der IT-Dienstleister stammt. Die Auftragsvergabe liegt dann meist bei den IT-Abteilungen, gefolgt von Vorstand oder Geschäftsführung.
 
Hintergrund: iS2 befragte insgesamt online 429 Entscheider in führender Position aus IT-, Fach- und Vertriebsabteilungen von Finanzdienstleistungsunternehmen. Ziel waren Erkenntnisse über die Kriterien, nach denen sich Verantwortliche für oder gegen einen IT-Dienstleister entscheiden.
 
Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden unter:

Grafik: is2

von OL Zurück zur Newsübersicht

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