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Neue Software maxadvice spart dem Makler viel Zeit


28.11.2013  |  Verwaltung, Interviews,

Maxpool-Geschäftsführer Achim Denkel über die Entwicklung und Einführung der neuen Beratungssoftware maxadvice für die Vermittlung von Investmentfonds.

VSP: Wie vereinfacht sich für den Makler die Vermittlung von Investmentfonds?
Achim Denkel: Der gesamte Beratungsprozess wird durch maxadvice verschlankt und vereinfacht, denn die Kundendaten müssen nur einmal erfasst werden. Alles verläuft in einem Guss, von der Erfassung der Anlegerkenntnisse über die Auswertung, aus der sich dann eine Empfehlung generiert bis hin zu Kauforder, Beratungsprotokoll und Depoteröffnung. Der Makler kann die Kundendaten ab Januar auch direkt aus dem CRM-System von Maxpool generieren, weil wir eine Schnittstelle einrichten werden.

VSP: Wie kam es zur Entwicklung?
Denkel: Die Idee für das Tool kommt von zwei Seiten, aus unserem Haus und von der vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG. Dort hat man schon länger an der Entwicklung der Software gearbeitet. Die Entwicklung begann bereits vor der Einführung des Paragraf 34f, der neue Herausforderungen insbesondere bei den administrativen Vorgaben für die Makler mit sich brachte. Durch die Software muss der Makler keine Eingaben wiederholen und erhält alle notwendigen Unterlagen, etwa Pflichtpublikationen und Factsheets, automatisch hinterlegt.

VSP: Wie viel Zeit spart der Makler?
Denkel: Der Aufwand im Vergleich zu früher reduziert sich auf 20 bis 25 Prozent, wenn Sie mit dem Programm starten und sehr sorgfältig die einzelnen Schritte angehen. Sobald man Routine hat und zum Beispiel mehrere Kundengespräche hintereinander führt sind es ca. zehn Prozent. Eine enorme Zeitersparnis, die der Makler so für mehr Kundentermine nutzen kann.

VSP: Wie viele Investmentfonds sind in maxadvice hinterlegt?
Denkel: Zurzeit sind es 340 Investmentfonds. Bei der Zusammenstellung des Portfolios wird auf die Korrelationszusammenhänge geachtet. Diese ändern sich laufend, da Fonds durch verändertes Anlageverhalten, einen neuen Investmentansatz oder auch durch Marktentwicklungen aus einer Korrelation herausrutschen können. Dann kann das Portfolio mit Hilfe der Software optimiert werden.

VSP: Die Unterlagen werden digital zum Kunden übertragen oder ausgedruckt. Ein direkter Online-Abschluss ist mit maxadvice aber nicht möglich?
Denkel: Nein, denn zunächst muss eine Order generiert und ausgedruckt werden, die der Kunde dann unterschreibt. Wir haben den Online-Abschuss noch nicht in die Software integriert, weil noch nicht alle Banken online zugänglich sind. Das ist derzeit vielleicht bei 15 Prozent der Banken gegeben. Nach unseren Anforderungen muss der Makler über die kompletten Depots der verschiedenen Banken arbeiten können und die Daten, die per Online-Schnittstelle übertragen werden, müssen einwandfrei sein.

VSP: Das wäre aber eine mögliche Weiterentwicklung der Software?
Denkel:
Ja, darüber denken wir schon länger nach. Im Bereich der Vermögensverwaltung ist dies eher möglich, weil dort die Daten des Kunden nicht auf Plausibilität gegengeprüft werden müssen - bei der Vermittlung nach Paragraf 34 f GewO muss jedoch der Gegencheck gewährleistet sein. Als weitere Ergänzung streben wir an, dass künftig auch Reportings generiert werden können.

VSP: Seit der DKM vergeben Sie Testversionen. Wie ist die Resonanz?
Denkel: Irrsinnig gut. Unsere Online-Schulungen laufen seit der DKM jede Woche mit 30 Maklern, wir haben die Termine bis in den Januar hinein erweitert. Alle 5.000 Maxpool-Makler haben von uns proaktiv eine Testversion erhalten. maxadvice steht in der Testversion aber bis Ende des Jahres auch Maklern offen, die noch nicht an uns angebunden sind.

VSP: Ist die Schulung Voraussetzung für den Einsatz?
Denkel: Nein, denn das Programm ist intuitiv, einfach und schlicht gestaltet. Auch ohne die Online-Schulung kann sich ein Makler die Funktionen in einer Stunde selbst erschließen. Es ging uns bei einem solchen Programm neben der Funktionalität insbesondere auch um die Bedienerfreundlichkeit.

VSP: Wann beginnt der Vollbetrieb?
Denkel: Ab 1. Januar 2014 schalten wir die Vollversion frei, in der dann anders als in der Testversion alle Depotbanken enthalten sind, mit denen wir zusammenarbeiten. In einem späteren Update möchten wir, dass Makler dann ihr eigenes Logo einpflegen können, um die Unterlagen entsprechend zu individualisieren.

Testzugänge sind - auch für Makler ohne Anbindung - über die Kontaktmail vertriebsservice@maxpool.de erhältlich. Damit kann maxadvice bis zum Jahresende kostenfrei genutzt werden. Maxpool bietet im Dezember jeweils Donnerstag von 10 bis 11 Uhr ein Online-Seminar zu der neuen Software an (nächste Termine: 05.12; 12.12 und 19.12.2013.). Zur Anmeldung geht es hier: http://www.anmelden.org/maxadvice/

von OL Zurück zur Newsübersicht

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