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Online-Vergleichsportale eine Bedrohung für Versicherer?


30.09.2015  |  Beratung

Wer nach der Unruhe durch die gesetzlichen Veränderungen bezüglich der Vermittlerprovisionen sowie die Entwicklung insbesondere des Zinsniveaus an den Finanzmärkten dachte, dass solche Faktoren bei Versicherungen die größte Sorge bezüglich ihrer Geschäftsmodelle auslösen, hat sich geirrt.

 

Die Business- und IT-Beratung Q_Perior ist dieser Frage auf den Grund gegangen und hat Führungskräfte von Versicherern aus dem DACH-Gebiet befragt. 

 

Aber auch das Ergebnis dieser Studie kann nicht wirklich überraschen. Denn da bekanntlich Akzeptanz und Umsetzung der privat und gewerblich nicht mehr wirklich zu ignorierenden, rasanten Online-Entwicklung und der damit einhergehenden Digitalisierung fast aller Prozesse in der Versicherungsbranche nach wie vor nur sehr schleppend voran kommen, ist die „Angst“ vor Online-Vergleichsportalen nur folgerichtig.

Rund 40% der Befragten sahen darin die größte Gefahr für Ihr Geschäftsmodell. Knapp ein Viertel sah ebenfalls einen Aspekt aus diesem Bereich als größte Gefahr an, nämlich die Konkurrenz von Online-Versicherern. 

 

Auf die Frage, wie man denn mit dieser Gefahr beabsichtige umzugehen, gaben immerhin knapp 2/3 der Befragten an, Überlegungen oder sogar konkrete Pläne bezüglich Beteiligung an, Kooperation mit oder einem ganz eigenen Vergleichsportal zu haben.

 

Allerdings scheint dies nach wie vor mehr eine Hase-und-Igel-Strategie zu sein. Denn generell war selbst trotz dieser Sorge vor Angeboten und Anbietern aus dem Online-Umfeld relativ wenig von sonstigem, konkretem Engagement bezüglich eigener digitaler Geschäftsmodelle zu vernehmen.

 

Da Q_Perior davon ausgeht, und das ist sicher keine Hellseherei, dass Online-Angebote in Produktion, Vertrieb und Abwicklung, also nicht nur als Vergleichsportale, eher noch mehr Bedeutung bekommen werden, sieht man dort als Ergebnis dieser Studie für Versicherer die eindeutige Notwendigkeit, sich endlich konkrete Gedanke zu machen, wie man diesem technischen Trend begegnen oder ihn nutzen will - lediglich als „Zulieferer“ oder als als Nutzer, um differenzierter und individueller Angebote zu entwickeln, direktere Kundenkommunikation zu fahren u.ä.

 

Diese oftmals zögerliche Vorgehensweise bietet aktiven Versicherern aber auch die Chance, mit einer richtigen Strategie bei Vertriebspartnern und Endkunden zu punkten.

 

Das VersicherungsSoftwarePortal entwickelt hierzu individuelle, strategisch zielführende Vermarktungskonzepte. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.



von Georg Mörtter Zurück zur Newsübersicht

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