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Studie: Versicherungskunden werden immer internetaffiner


11.12.2013  |  Beratung, Verwaltung, Vergleich

Mehr als die Hälfte aller Kunden recherchiert mittlerweile online vor einem Versicherungsabschluss. Die Zahl der Online-Abschlüsse kann da noch nicht mithalten, steigt aber ebenfalls.

Eine aktuelle repräsentative Studie der GfK im Auftrag von AXA und Google zeigt: Mehr als die Hälfte aller Versicherungskunden recherchieren online, bevor sie eine Versicherung abschließen. Das ist eine Steigerung um 40 Prozent im Vergleich zu 2009. Der konkrete ROPO-Anteil (Research Online, Purchase Offline) stieg von 29 Prozent im Jahr 2009 auf 42 Prozent im Jahr 2012.
 In einem von vier Fällen werden gar zehn oder mehr Suchanfragen gestellt, bevor es zum Abschluss einer Versicherung kommt.

Zudem ist der Anteil an rein markenbezogenen Suchen in den vergangenen Jahren um 14 Prozent zurückgegangen. Waren es 2009 noch 42 Prozent der Internetnutzer, die nach bestimmten Versicherungsmarken gesucht haben, sind es drei Jahre später nur etwas mehr als ein Drittel. Auf der anderen Seite hat sich der Anteil der kombinierten Suchen nach Marken- und generischen Begriffen wie zum Beispiel "Axa Schadensversicherung" von 6 auf 12 Prozent verdoppelt.Zwar ist der Online-Abschluss noch auf einem wesentlich geringeren Niveau als die Online-Suche, aber auch hier sind die Steigerungsraten hoch. Laut GfK Finanzmarktpanel schlossen im Jahr 2009 9 Prozent Versicherungsprodukte online ab - im Jahr 2012 waren dies bereits 15 Prozent.

"Die Vertriebsstrategien bei einfachen und erklärungsbedürftigen Versicherungsprodukten müssen sich stark unterscheiden, da Online bei Produkten mit geringem Erklärungsbedarf eine deutlich wichtigere Rolle spielt. Und da der Rechercheprozess kürzer, intensiver und individueller abläuft, wachsen auch die Anforderungen an den Online-Vertrieb, der über Medien- und Gerätegattungen hinweg ausgesteuert werden muss", erläutert Thomas Bolz, Chief Marketing Officer bei Axa.

Die jüngst veröffentlichen Studienergebnisse basieren auf zwei Zeiträumen, 2009 und 2011/2012. Der Studie liegt die Kombination aus zwei Untersuchungsmethoden zugrunde: Eine Befragung im GfK Finanzmarktpanel (repräsentativ für die deutsche Bevölkerung) und eine Software-basierte Erhebung im GfK Media Efficiency Panel (repräsentativ für die deutsche Online-Bevölkerung ab 18 Jahren). Die Analyse basiert auf einer Überschneidungsmasse von knapp 5.0000 Personen.


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