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Verbraucherschutzministerium will mehr Transparenz bei Vergleichsportalen


15.09.2014  |  Vergleich

Der Staatssekretär für Verbraucherschutz, Gerd Billen, hat einen Dialog mit Vertretern verschiedener Vergleichs- und Bewertungsportale gestartet. Ziel der ersten Gespräche war eine gemeinsame Analyse der relevanten Problemfragen.
 
Zudem wurden einzelne Möglichkeiten diskutiert, mit denen die Zuverlässigkeit und Transparenz der Vergleiche erhöht werden könnten. Der Austausch mit den Betreibern der Bewertungsportale steht hierzu noch aus.
 
„Vergleichs- und Bewertungsportale können für Verbraucherinnen und Verbraucher eine wichtige Informationsquelle für ihre Entscheidungen sein. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sie sich auf die Informationen von Vergleichs- und Bewertungsportalen verlassen können“, sagte Staatssekretär Billen, der vor seinem Eintritt in die Regierung als Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fungierte. „Mein Ziel ist es, hier eine qualitativ hochwertige, verlässliche Verbraucherinformation sicherzustellen“, so Billen weiter.
 
Dass die Relevanz dieses Themas steigt, zeigt auch die zunehmende Anzahl an Rechtsstreitigkeiten über einzelne Vergleiche und Bewertungen. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 1. Juli 2014 befasst sich etwa mit der Frage, inwieweit Bewertungsportalbetreiber verpflichtet sind, die Nutzerdaten von anonymen Bewertungen an die jeweiligen Anbieter herauszugeben.

Foto: Gerd Billen

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