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VSP-Studie: Was leisten Finanzanalyse-Programme?


27.03.2014  |  Beratung, Verwaltung, Vergleich

Das VSP-Versicherungs-Software-Portal hat eine umfangreiche Marktstudie zu Finanz- und Versorgungsanalysesoftware durchgeführt. Ziel ist es, den aktuellen Markt abzubilden und eine detaillierte Datenbasis für eine einfache Vergleichbarkeit der Programme zu schaffen. Sieben eingeführte Angebote für Makler von Software-Herstellern wurden untersucht.

Von Oliver Lepold

Das Analysten-Team der VSP hat dazu mit rund 250 Fragen sowohl bekannte Funktionalitäten abgefragt als auch Anforderungen von Anwendern geprüft und diese über ein Scoring-Punkteverfahren ausgewertet. Zu den Untersuchungsfeldern gehören unter anderem Programmfunktionen, Customizing, die Kundendatenbank und die Dokumentation. Besonderes stark gewichtet wurden die Fragenkomplexe Analysebereiche, Kundenberatung, Vertriebsorientierung und Anwenderfreundlichkeit.

„In der Regel bieten die Programme viel Nutzen für wenig Geld“, sagt Martin Kinadeter, Geschäftsführer der VSP. Im Detail gibt es jedoch große Unterschiede, nicht jedes Programm ist für jede Zielgruppe gleich gut geeignet.

Und es gibt noch reichlich Optimierungspotenzial: „Partnerbetrachtungen sind oft nicht oder nur eingeschränkt möglich und die Exportmöglichkeiten in Word, Excel oder andere Programme sind teilweise sehr schlecht“, zieht Kinadeter ein differenziertes Fazit. Auch gebe es noch kaum Schnittstellen zu anderen Maklerverwaltungs- und Tarifierungsprogrammen.

Größere Unterschiede ergaben sich auch im Bereich der Vertriebssteuerung. Zwar können alle Programme Verkaufsprozesse strukturieren, jedoch können nur mit vier der Systeme Direktgespräche zu Aktions- und Schwerpunktthemen geführt werden, nur drei Softwaresysteme sind in der Lage, einen vollständigen Verkaufskreislauf zu organisieren. Nur zwei der sieben getesteten Systeme besitzen Programmfunktionen, die zur aktiven Vertriebssteuerung verwendet werden können.

Der beste Anbieter erreichte 87,6 Prozent der insgesamt möglichen Punkte, der schlechteste landete bei 70 Prozent. Geprüft wurden Finanz- und Versorgungsanalyse-Programme der Anbieter Analytica Finanz, IWM, JCP Consulting GmbH, I-planner, Moneycheck 24, Brainforce und MWS Braun.

Die Preise der untersuchten Programme liegen zwischen 50 und 150 Euro und enthalten teilweise ein Maklerverwaltungsprogramm. Die Auswertung basiert auf den Angaben der Softwarehersteller. Das Versicherungs Software Portal (VSP) will die Studie künftig in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Einen Auszug der Studie finden Sie hier
Die vollständige Studie ist für 290 Euro zzgl. MWSt. hier zu beziehen.

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