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Weniger illegale Software in Deutschland


25.06.2014  |  Beratung, Verwaltung, Vergleich

Laut einer globalen Marktstudie ist der Anteil nicht-lizenzierter Software an  installierten PC-Programmen in den letzten zwei Jahren leicht gesunken. Die Marktforscher glauben auch zu wissen, woran das liegt.
 
Im vergangenen Jahr war knapp ein Viertel (24 Prozent) der in Deutschland eingesetzten PC-Software mit einem Gesamtwert von 2,2 Milliarden US-Dollar (1,6 Milliarden Euro) nicht lizenziert. Das sind rund 2 Prozent weniger als noch in 2012. Das ist ein Ergebnis einer Stude der Business Software Alliance (BSA) in Kooperation mit den Marktforschern von IDC.
 
Grund für den prozentualen Anstieg der legalen Softwarenutzung sind offenbar Sicherheitsbedenken bei der Verwendung nicht lizenzierter Software. Demnach befürchten zwei von drei befragten Teilnehmern (64 Prozent), sie könnten mit unlizenzierter Software Opfer von Hackerangriffen werden. Besonders groß sei dabei die Angst vor Datenverlust.
 
Für die Studie zur nicht-lizenzierten PC-Software wurden weltweit insgesamt 22.000 Computernutzer – privat und in Unternehmen – online oder am Telefon befragt. Besonders hoch ist dabei der Anteil nicht lizenzierter Software in Venezuela (88%), Indonesien (84%), Vietnam (81%) und China (74%). In Europa haben Russland (62%) ,Italien (47%) und Frankreich (36%) ebenfalls höhere Quoten als Deutschland (24%). Die geringsten Anteile nicht lizenzierter Software wurden in Japan (19%) und den USA (18%) erhoben.
 
Regional ist der Anteil unlizenzierter Software im Raum Asien/Pazifik mit 62 Prozent am höchsten und in Nordamerika mit 19 Prozent am geringsten (siehe Grafik). In der Europäischen Union liegt der Anteil bei 31 Prozent und die hier eingesetzte nicht-lizenzierte Software entspricht laut Studie einem Gegenwert von fast 10 Milliarden Euro. Weltweit wird unlizenzierte PC-Software im Wert von 62 Milliarden US-Dollar (46 Milliarden Euro) verwendet.
 
Weiteres Studienergebnis: In Deutschland liegt demnach in jedem dritten Unternehmen eine schriftliche Richtlinie zum Umgang mit nicht lizenzierter Software vor. Dort verwenden Angestellte deutlich weniger häufig nicht lizenzierte Programme (28 Prozent) als wenn keine derartigen Unternehmensvorschriften bestehen (59 Prozent).
 
Hier geht es zur Studie.

von OL Zurück zur Newsübersicht

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